APA/AFP/JEWEL SAMAD

Dabei stahl sie sogar dem französischen Präsidenten Emmanuelle Macron die Show, obwohl der aus seiner Freude über den französischen Sieg auch keinen Hehl machte. Die beiden hatten schon auf der VIP-Tribüne ihren Enthusiasmus gezeigt, und schritten anschließend Hand in Hand zum Podium über den Rasen. Später wuschelte die 50-Jährige ihrem zehn Jahre jüngeren Amtskollegen sogar noch durchs Haar – sodass in den Sozialen Netzwerken kurz darauf schon über ein neues Polit-Traumpaar spekuliert wurde.

Der pünktlich zur Siegerehrung einsetzende Platzregen konnte die Begeisterung und den Sportsgeist der kroatischen Staatspräsidentin nicht trüben. Völlig durchnässt, herzte sie die französischen Nationalspieler genauso innig wie die kroatischen. Luka Modric, gerade zum Spieler des Turniers gekrönt, wischte sie eine Träne aus dem Gesicht. Auch ein Kuss für den goldenen Pokal musste sein, nachdem er an den Regierungschefs Wladimir Putin und Emmanuel Macron vorbeigereicht wurde.

Für ihren sympathischen Auftritt wurde die Staatspräsidentin, die seit Februar 2015 im Amt ist, in den Sozialen Medien gefeiert. In Kroatien ist Grabar-Kitarovic beliebt und gilt als über die Parteien hinweg akzeptiert. Als Staatspräsidentin ist sie vom tagespolitischen Geschehen ähnlich losgelöst wie der österreichische Bundespräsident. Für ihr Amt musste sie auch ihre Parteimitgliedschaft in der rechtskonservativen Regierungspartei HDZ niederlegen. In der „Forbes“-Liste der mächtigsten Frauen der Welt landete sie zuletzt auf Platz 39, hinter der britischen Queen (Platz 26), aber vor Beyoncé Knowles (Platz 50) und Hillary Clinton (Platz 65).

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